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Pressemitteilungen
19.11.2014, 17:41 Uhr
Gesellschaftliche Anerkennung für Ebola-Helfer stärken
MdB Charles M. Huber besucht Ausbildungsstätte für die freiwilligen Helfer zur Ebola-Epidemie in Westafrika
Knapp 5000 Tote hat das Virus in Westafrika bisher gefordert. Um die Seuche in den Griff zu bekommen ist internationale Unterstützung unverzichtbar – diese kommt auch aus Deutschland. 3000 Freiwillige der Bundeswehr haben sich bereit erklärt, Ebola-Kranke in Liberia zu pflegen. Ausgebildet werden sie an der Unteroffizierschule der Luftwaffe in Appen bei Hamburg. MdB Charles M. Huber, Hauptberichterstatter für Afrika im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages, besuchte die ersten 85 ausgebildeten Helfer vor ihrer Abreise.
Erlebt am eigenen Leib die intensive Vorbereitung für die freiwilligen Helfer für Westafrika: MdB Huber im Ebola-Schutzanzug.
„Dieser Einsatz erfordert ein höchstes Maß an Disziplin.“ sagt Huber beeindruckt vom hohen logistischen Aufwand sowie den psychischen Anforderungen an den einzelnen. Und trotz bester Vorbereitung bleibe immer ein Restrisiko, mahnt Brigadegeneral Michael Traut, Abteilungsleiter für die Ausbildung der Streitkräfte. Er erläutert zusammen mit Dirk Kamm, Leiter des Katastrophenmanagements beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) die Inhalte der Ausbildung und betont die enge Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr und DRK, das faktisch den Einsatz in Liberia leitet.  
 
Huber kritisiert die oberflächliche Betrachtung der Opposition: „Man kann nicht einfach in die betroffenen Regionen fliegen und loslegen. Es bedarf einer intensiven Vorbereitung zur effektiven Unterstützung vor Ort und zum Schutz der freiwilligen Helfer selbst.“ Dies müsse klar kommuniziert werden, auch um Ängste zu nehmen, die Epidemie könnte nach der Rückkehr der Helfer zu einer Bedrohung für Deutschland oder gar zur Pandemie werden. Man müsse diese Menschen vor einer Stigmatisierung durch die Zivilgesellschaft unbedingt schützen, fordert Huber, im Gegenteil: „Die Gesellschaftliche Anerkennung der Helfer muss gestärkt werden. Für mich sind sie jetzt schon Helden.“