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Pressemitteilungen
09.01.2015, 17:21 Uhr
MdB Huber besucht Ebola-Luftbrücke der Bundeswehr im Senegal
Seit Mitte Oktober betreibt die deutsche Bundeswehr vom Senegal aus eine Luftbrücke für die Versorgung der von Ebola betroffenen Gebiete in Westafrika. MdB Charles M. Huber hat diese nun besucht.

Fast täglich starten zwei Transall-Transportmaschinen von Dakar aus in die Hauptstädte Liberias (Monrovia), Sierra Leones (Freetown) und Guineas (Conakry) sowie nach Accra in Ghana, um Hilfsgüter, Ausrüstung und Fahrzeuge dorthin zu transportieren. Damit ist die Luftbrücke der Bundeswehr im Senegal gut etabliert und ausgelastet. „Die explizite Vorbereitung des deutschen Engagements zahlt sich aus.“ so Huber anerkennend.
MdB Huber mit dem deutschen Botschafter im Senegal, Bernhard Kampmann (li.), Oberstabsarzt Unrecht (2.v.r.) und Kontingentführer Oberstleutnant Haase beim Besuch der Ebola-Luftbrücke in Dakar im Senegal.
Kontingentführer Oberstleutnant Haase erklärt, dass die Transportleistungen stark nachgefragt würden. Auftraggeber der Flüge sei die UN Mission für Ebola Emergency Response (UNMEER). Bisher seien in 179 Flügen (558 Flugstunden) mehr als 400 Tonnen Hilfsgüter in Form von Nahrungsmitteln, Zelten und medizinischem Versorgungsmaterial ins Krisengebiet gebracht worden.
 
MdB Huber zeigt sich beeindruckt von dieser Leistung und dem Engagement der Soldatinnen und Soldaten. Bereits im Oktober hatte er die Ausbildungsstätte der deutschen Bundeswehr in Appen besucht, die die freiwilligen Helfer für deren Einsatz im Krisengebiet vorbereitet. „Es wäre fatal gewesen, Hals über Kopf loszulegen und damit Menschen potentiell in Gefahr zu bringen.“ ist der CDU-Abgeordnete überzeugt. Oberstabsarzt Unrecht, der die medizinische Lage vor Ort überwacht, bestätigt, dass bis heute glücklicherweise noch kein einziger Mitarbeiter erkrankt sei.
 
Mit der Entwicklung eines logistischen und Sicherheitskonzepts habe Deutschland aus einem „helfen wollen“ ein „helfen können“ gemacht – und dies mit Erfolg. „Wir nehmen hier mit der Luftbrücke unserer Bundeswehr eine führende Rolle in der Unterstützung der Ebola-Krisengebiete ein.“ sagt der Außen- und Entwicklungspolitiker Huber stolz - und schaut abschließend noch bei den Amerikanern vorbei, deren Stützpunkt direkt an den deutschen grenzt.