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Neuigkeiten
10.08.2015, 19:31 Uhr
Taten statt Worte
MdB Charles M. Huber packt Problem der Wirtschaftsflüchtlinge an der Wurzel
Die Situation in verschiedenen afrikanischen Ländern ist alarmierend. Die junge Generation sieht keine Perspektive mehr vor Ort, ihr Leben sinnvoll gestalten zu können. Die jetzt festgestellte Abwanderung ist erst der Anfang. Der Bundestagsabgeordnete Charles M. Huber, ausgewiesener Experte für Afrikafragen - auch was die reale Lebenssituation in vielen Ländern dort anbetrifft, stellt hierzu fest: "Die Anerkennung von Wirtschaftsflüchtlingen in Europa verschlimmert die Situation auf dem afrikanischen Kontinent. Entwicklungspolitik muss ihre Akzente auf wirtschaftliche Faktoren verstärken, auch NGOs müssen diese Entwicklung stärker berücksichtigen. Der Ausbau einer effizienten Landwirtschaft, die den Bedarf decken und damit Ernährung sicherstellen kann, ist ein wesentliches Beispiel dafür." 
CDU-Bundestagsabgeordneter Charles M. Huber gründet Projekt im Senegal für die Belebung des ländlichen Raums und gegen die Abwanderung Jugendlicher nach Europa

Genau hier setzt Huber an und hat ein landwirtschaftliches Projekt mit Vorbildcharakter ins Leben gerufen. "RAFI" steht für Rural African Future Initiative und ist ein Zusammenschluss junger motivierter Senegalesen, die für die Belebung des ländlichen Raums und gegen die Abwanderung Jugendlicher nach Europa eintreten. Gegründet wurde das Projekt Anfang August von Charles M. Huber, CDU-Abgeordneter im Deutschen Bundestag und dort Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Eigentlich wollte er in den Senegal, um den Bau eines Gymnasiums in Mbour weiter voranzutreiben, einem Projekt von Afrika direkt e.V., dessen Vorsitzender Huber ist. Doch dann kam es anders und so arbeitet Huber zusätzlich zum Schulbau nun an einer weiteren wichtigen “Baustelle”.

„Wir wollen hier weg, wollen nach Europa“, bekam Huber im Gespräch mit Einheimischen, insbesondere der jungen Generation, fast einhellig zu hören. Der Grund: keine Arbeit - keine Perspektive. Zum Nichtstun verdammt. „Hier muss sich etwas ändern“, beschloss Huber und gründete kurzerhand das Landwirtschaftsprojekt RAFI. Auf zwei Hektar Land werden in diesen Tagen Hirse und verschiedenes Gemüse angebaut. Eine Erweiterung um ein weiteres Hektar ist in Kürze geplant, mittelfristig auch der Einstieg in die Vieh- und Geflügelzucht. Mbour, das einmal Zentrum für Flüchtlinge, gerade aus dem ländlichen Raum, für die Überfahrt mit den Fischerbooten nach Spanien war, soll beispielhaft dafür sein, wie wichtig es ist, dass Einheimische sich produktiv in Projekten beteiligen können.

"Die jungen Menschen hier haben nichts zu verlieren und sind sogar bereit, ihr Leben aufs Spiel zu setzen, um Ihnen selbst und ihren Verwandten eine bessere Lebensgrundlage zu ermöglichen. Wenn wir nicht vor Ort helfen, wird der Zustrom nach Europa dramatische Ausmaße annehmen."

Huber hofft, dass seine Aktion weitere Unterstützung und auch Nachahmer in ähnlicher Hinsicht findet. Nur so kann der Exodus aus Afrika und den damit verbundenen sozialpolitischen Problemen Einhalt geboten werden. Von dieser Einschätzung sind Flüchtlinge aus Krisengebieten, wo die Bevölkerung explizit bedroht wird, ausdrücklich ausgenommen. Aber auch da müssen die Verantwortlichen einsehen, dass sich gerade die jüngere Bevölkerung künftig an den Reichtümern der jeweiligen Länder beteiligen und nicht ohne Perspektiven in die Zukunft hinein vegetieren will.

Mehr Informationen und Fotos zur Initiative gibt es unter https://www.facebook.com/groups/164120597253131/