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Neuigkeiten
08.03.2015, 10:14 Uhr | Kristina Müller / NOZ
Charles M. Huber wirbt in Papenburg für Ausbildung von Asylbewerbern
CDU-Bundestagsabgeordneter zu Gast
„Ich sitze hier mit einem Schwarzen auf dem Schwarzen Sofa.“ Mit diesen Worten hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann ihre fünfte Talk-Runde in der Region auf dem Möbelstück am Freitagabend im Alten Amtshaus in Papenburg eröffnet. Ihr Gesprächspartner war der dunkelhäutige Fernsehschauspieler und CDU-Bundestagsabgeordnete Charles M. Huber. 
Klare Worte zur Asylpolitik fand Charles M. Huber auf dem Schwarzen Sofa von Gitta Connemann - Foto: Kristina Müller
Papenburg / Leer -  Mit ihrem Parlamentskollegen plauderte Connemann nicht nur über Politik, sondern auch über Privates, wie zum Beispiel seine Heimat Niederbayern. „Regionale Verwurzelung ist ein wesentlicher Teil der Identität, und Niederbayern hat mir einen Teil meiner Identität gegeben“, sagte der 58-jährige.

Als Karl-Heinz geboren, änderte Huber seinen Namen in Charles Muhamed. Die Erklärung sei einfach, so Huber. Er habe sich von seinem großen sportlichen Vorbild, dem einstigen Weltklasse-Boxer Muhammad Ali, inspirieren lassen. „Ich war ein freiheitsliebender junger Bursche“, und soweit die Politik es erlaube, sei er es immer noch, bekannte der Halb-Senegalese.
 
Bekannt wurde Huber durch seine Rolle als Kommissar „Henry Johnson“ in der Krimiserie „Der Alte“. Diese Berühmtheit könne in der Politik helfen, aber auch das Gegenteil bewirken, erklärte Huber. Bereits vor seiner politischen Karriere gründete er den Verein „Afrika Direkt“. Mit diesem baue er momentan eine Schule in Senegal, wie er erzählt. Inzwischen habe er auch einen Wohnsitz in Afrika. Durch seine Auslandsaufenthalte sei er erst Patriot geworden, so Huber. „Patriotismus erwächst in dem Menschen, der sich im Ausland befindet.“
 
Zu politischen Themen wie Integration fand Huber klare Worte. „Man muss auf Menschen zugehen und sich mit ihnen arrangieren“, sagte er. Viele Menschen hätten den Begriff „Integration“ durch „Religion“ ersetzt. „Es ist wichtig, dass die Jugend die Gesellschaft nicht als Feindbild sieht“, so Hubers Wunsch. Dazu müsse jedoch sowohl Hilfe von der Gesellschaft, aber auch vom Elternhaus kommen.
 
Mit seiner Meinung zur Asylpolitik erntete Huber große Zustimmung. Asylbewerber sollten die Möglichkeit der dualen Ausbildung haben, sagte Huber. Wichtiger sei jedoch, die Probleme an der Wurzel zu packen. „Wir müssen die Gründe der Migration bekämpfen.“ 

Den Artikel im Original finden Sie hier.