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Neuigkeiten
27.10.2015, 10:15 Uhr | Mühltal Post / GdeM
Besuch im neuen Asylbewerberheim in Trautheim
Bundestagsabgeordneter Charles M. Huber und Bürgermeisterin Astrid Mannes offen für Wünsche
101 Asylbewerber waren bereits im ehemaligen Tagungshotel in Trautheim eingezogen, als sich der Bundespolitiker Charles M. Huber, zu dessen Wahlkreis Mühltal gehört, in Begleitung der Bürgermeisterin am 14. Oktober die Lage vor Ort ansah. Der Gemeindevertreter Issam Khoury fungierte als
Dolmetscher und übersetzte Fragen und Antworten ins Arabische. 
Ernstnehmen: Es ist für die Menschen alles andere als einfach, zur deutschen „Tagesordnung“ überzugehen. (Quelle: Mühltal Post)
Trautheim -
Die Bewohner des Asylbewerberheims hatten viele Fragen zu Abläufen und Regelungen, ließen aber auch an ihren Sorgen und Ängsten teilhaben. Viele von ihnen, die meisten aus Syrien, haben noch Familienangehörige in der
Heimat und sorgen sich um diese. Sie zeigten sich aber über die Aufnahme
in Deutschland und die gute Unterbringung in Trautheim sehr dankbar und wollen sich schnell integrieren. So erbaten sie auch mehr Deutschunterricht, weil sie schnell die Sprache lernen wollen. Die Politiker nahmen die Wünsche und Anregungen auf, um daran mitzuwirken, die Probleme der Asylbewerber zu verbessern und ihre Integration bestmöglich zu begleiten.

Huber schwor die Neubürger darauf ein, ihre Konflikte friedfertig zu lösen und sich an die Regeln und Gesetze zu halten. Er forderte sie zu Toleranz auf und erläuterte ihnen die Grundzüge des deutschen Rechts- und Wertesystems. In diesem Zusammenhang wies er insbesondere auf die Rolle der Frau und den Schutzbedarf der Kinder hin. 

Am Tag nach diesem Besuch sind weitere 21 Asylbewerber hinzugekommen. Die Belegung in Trautheim ist somit fast vollständig vollzogen. 

Die Bürgermeisterin mahnte in einem Brief an die Kreisbeigeordnete Lück umgehend nach dem Besuchstermin die Einstellung einer in Vollzeit arbeitenden Sozialpädagogin für das Asylbewerberheim in Trautheim an, wie dies auch vom Kreistag so beschlossen wurde. Derzeit schaut nur stundenweise eine Sozialpädagogin vorbei. 

Das sei zu wenig bei so vielen Menschen, die sich in eine neue Umgebung und einen neuen Alltag einfinden müssten, so Mannes. 

Den Artikel im Original finden Sie auf Seite 4 hier.